Die Namen der Kindergärten (2023)

...und was sie über Bilder des Kindes verraten

 

veröffentlicht in: TPS - Theorie und Praxis der Sozialpädagogik 11/2023 


Gehe ich durch die Straßen meiner Stadt, komme ich am Zwergenland, an der Entdeckerburg und am Räubernest vorbei. Ich sehe ein Haus der kleinen Forscher, eine Schatzkiste und Knallfrösche. Auch eine Kinderinsel und ein Wirbelwind sind dabei. Die Namen blicken mich von Schildern an, die neben den Türen der Kindertageseinrichtungen angebracht worden sind. Sie sind mir vertraut und präsent im öffentlichen Raum. Ich erinnere, selbst ein Wirbelwind gewesen zu sein. „Ein“ Wirbelwind? Jedenfalls war das der Name des Kindergartens, in dem ich vor gut 25 Jahren als Vorschüler einige Monate verbrachte und er ist es noch heute.

Namen und Bilder des Kindes
Mich beschäftigen diese Namen. Sie werden vor allem von Erwachsenen genutzt, wenn es um die Auswahl der Kita, um freie Plätze, aber auch um den Arbeitsplatz geht. Sie stehen auf der Homepage der Stadt und tauchen in der Lokalzeitung auf, wenn über Schließzeiten oder Bauvorhaben berichtet wird. Es sind Eigennamen, mit denen wir Personen und Tiere, Phänomene und Ereignisse, Orte und Objekte bezeichnen. Eigennahmen sind ein Ausdruck für Individualität. Wir nutzen sie, wenn wir etwas als solches und nicht etwa als Exemplar einer bestimmten Kategorie bezeichnen wollen. Samuel ist der Eigenname einer bestimmten Person. Mount Everest ist der Name des höchsten Berges der Welt. Und Kita Sonnenschein bezeichnet ein bestimmte Kita. Namen sind – wer spürt das nicht – mit Bedeutungen aufgeladen.

Innerhalb der Klasse der Eigennamen zählen die Namen von Bildungsinstitutionen zu den Ergonymen, also den Objektnamen. Durch einen Namen soll das Objekt Kindertageseinrichtung als eine solche angemessen bezeichnet und zugleich erkannt werden. Namen haben eine Außenwirkung. Während es vereinzelt sprachwissenschaftliche Untersuchungen darüber gibt, nach welchen Regeln die Namen von Schulen gebildet sind und was sie zum Ausdruck bringen, zählen die Namen der frühkindlichen Bildungseinrichtungen noch zu den Stiefkindern der Namenforschung. Die Sprachwissenschaftlerin Stefanie Brandmüller verweist darauf, dass die Namen von Kindertageseinrichtungen im Gegensatz zu den Namen von Schulen nur selten einen Bezug zu Personen haben. Sie erinnerten stattdessen an „kindgerechtes und spielerisches Verhalten“.

Die Geschichte der außerfamiliären Kleinkindererziehung ist auch eine Geschichte der Kontroverse, wie ihre Einrichtungen zu bezeichnen sind. Mit Blick auf die Detmolder „Aufbewahrungs-Anstalt“ meint der Philanthrop Christian Heinrich Wolke 1805, dass man „nur leblose Sachen“, jedoch keine Kinder aufbewahre. Fröbel spricht ab 1840 von „Kindergärten“. Aber auch führt zu Spott: Zeitgenossen fragen, weshalb nicht gleich auch „Kinderfelder“, „Kinderäcker“ und „Kinderhimmel“ einrichten würde.  würden. Es sollte noch ein knappes Jahrhundert dauern, bis „Kindergarten“ 1930 zur einheitlichen Bezeichnung für vorschulische Einrichtungen der Weimarer Republik wurde.

Die evangelischen Pädagogen Carl Friedrich Lauckhard und Johannes Fölsing wiederum bemerken Mitte des 19. Jahrhunderts in ihrem Text „Die mancherlei Namen der Kleinkinderschulen“, der Streit um den bloßen Namen sei „unwichtig“ und eine Angelegenheit der Gründer. Heute hieße es wohl, man dürfe um die Namen keine ideologischen Debatten führen (so als spräche jemand außerhalb von Ideologie) und solle stattdessen die wirklichen Probleme einmal angehen. Der Germanistin Ingrid Kühn zufolge sind Namen von Bildungsinstitutionen hingegen Ausdruck eines politisch-kulturellen Symbolkanons. Zwar bezieht sich ihre Analyse auf Schulnamen, doch halte ich sie für hilfreich, um die Kindertageseinrichtungen zu betrachten: Namensgebungsprozesse folgen pädagogischen, gesellschaftlichen politischen oder auch theologischen Überzeugungen. Und diese Überzeugungen wiederum sind mit Bildern des Kindes eng verbunden. Fröbel selbst schreibt 1848 in einem Brief über den Kindergarten als „Garten-Paradies“ und meint damit „das den Kindern wieder zurückgegebene Paradies“. Auch die „Kinderläden“ der späten 1960er und 70er Jahre und die „Kinder- und Familienzentren“ unserer Zeit bezeichnen Neuausrichtungen der Einrichtungskonzeptionen, die mit spezifischen Bildern des Kindes einhergehen.

Bilder des Kindes sind bedeutsam für pädagogisches Handeln. Möchte man etwas über die gegenwärtige normative Auffassung erfahren, kann man in die Bildungs- und Erziehungspläne der Bundesländer blicken: Hier findet man das Kind als Akteur seiner Bildungsprozesse im Sinne eines ko-konstruktiven Bildungsverständnisses. Etwas über vergangene oder implizite Bilder des Kindes zu erfahren, erfordert demgegenüber die sorgfältige Rekonstruktion etwa auf Grundlage von niedergeschrieben pädagogischen Konzepten und Interviews, die mit pädagogischen Fachkräften geführt werden. So zeichnen beispielsweise die Erziehungswissenschaftlerinnen Meike Sophia Baader und Christin Sager nach, wie die sogenannte 68er-Bewegung in der Bundesrepublik Deutschland das Bild vom „Kind als Akteur“ wesentlich mitprägt. Sie beziehen sich dabei auf niedergeschriebene pädagogische Konzepte und einschlägige Lektüren der Zeit, also auf historische Quellen.

Eine Auswahl von Bildern stellt der Pädagoge Norbert Kluge vor. Im Verlauf der Jahrhunderte seien Kinder in Europa als kleine Erwachsene, Erfüllungsgehilfen erwachsener Wünsche, Objekte erzieherischer Maßnahmen, Subjekte ihres Erziehungsvorgangs und schließlich Partnerinnen und Partner in sozialen und pädagogischen Interaktionen angesehen worden. Auch wenn Norbert Kluge darauf hinweist, dass die Kinderbilder nicht einfach verschwänden und von einem neuen gänzlich abgelöst würden, beschreibt er seine kurze Auswahl als eine Geschichte des pädagogischen Fortschrittes, als eine „Entwicklung zu einer kindgerechteren Auffassung“. Zu Kindern ein partnerschaftliches Verhältnis zu entwickeln würde diesen demnach besonders gerecht. Dagegen ließe sich einwenden, etwa mit Referenz auf die Erziehungswissenschaftlerin Heike Deckert-Peaceman, dass das Verhältnis nicht kindergerechter geworden ist, sondern die Mittel, es zu beherrschen, (scheinbar) weniger hart. Kinder sind heute zugleich Objekte, Akteure und Produkte frühpädagogischer Institutionen, an die hohe gesellschaftliche und ökonomische Erwartungen gestellt werden. Wie immer man das Bild vom Kind fassen mag, es ist untrennbar verbunden mit dem jeweiligen Selbstverständnis und Auftrag von Pädagogik. Die Namen von Kindertageseinrichtungen sind Namen von Erwachsenen für Erwachsene. 

Die Stichprobe
Für das Jahr 2022 verzeichnet das Statistische Bundesamt 59.322 Kindertageseinrichtungen, wovon sich etwa zwei Drittel in freier und ein Drittel in öffentlicher Trägerschaft befinden. Ich beschließe, die öffentlichen Kitas in den Blick zu nehmen. Doch auch hier ist eine weitere Einschränkung notwendig, denn mir blieben noch immer gut 19.600 Einrichtungen. Schließlich entscheide ich mich dafür, die Namen aller Kindertageseinrichtungen aufzunehmen, die sich im Eigenbetrieb der sechszehn Landeshauptstädte befinden. Diese Recherche gestaltet sich vergleichsweise leicht und kann jederzeit nachvollzogen werden. Sie ist jedoch gewiss nicht repräsentativ für das Bundesgebiet: der ländliche Raum ist darin ebenso wenig abgebildet wie die Trägerlandschaft. Auch Einrichtungen der Kindertagespflege tauchen nur selten in meiner Stichprobe auf. Der Vorteil dieser Auswahl besteht jedoch nach meinem Dafürhalten darin, eine jeweils beachtliche Anzahl öffentlicher Einrichtungen in den Datensatz aufzunehmen, diesen jedoch überschaubar zu halten und dabei keinem privaten oder konfessionellen Träger, der womöglich in den Regionen unterschiedlich stark vertreten ist, den Vorzug zu geben. Die Stichprobe umfasst schließlich 1462 Kindertageseinrichtungen in fünfzehn Landeshauptstädten, da zum Zeitpunkt meiner Recherche im September 2022 die Stadt Potsdam noch keine Kita betreibt. Schauen wir uns die Namen genauer an und fragen, welche Bilder sie von Kindern vermitteln. 

Orte
Es gibt Einrichtungen, deren Name mir einen Hinweis auf Ort und Lage gibt. Sie sind nach den Straßen und Parks, den Gewässern oder markanten Gebäuden benannt, an denen sie liegen: Kindergarten am Mühlenbach, Kita am Stadtgraben oder auch im Klinikum. Einen Hinweis auf eine pädagogische Ausrichtung oder auf Bilder vom Kind finde ich hier nicht.

Figuren
Es gibt aber auch Kitas, die auf bekannte fiktive Figuren hinweisen. So sind einige Kindertagesstätten in Magdeburg nach Figuren aus dem Hörspiel „Der Traumzauberbaum“ benannt, das 1980 in der DDR erschien. Magdeburger Kinder besuchen so zum Beispiel die Kita Waldmuffel oder Moosmutzel. Doch auch Pinocchio, Tabaluga, Tigerenten und Kleine Raupe Nimmersatt verdeutlichen, dass kulturindustriell erzeugte Eigennamen für Kindertageseinrichtungen infrage kommen, wohl nicht zuletzt, um ein kulturelles Erbe weiter zu geben. Das Bild vom Kind ist dabei ein sehr unterschiedliches: Pinocchio ist ein abenteuerlustiges Kind, das allerdings nur dann zum „richtigen“ Menschen wird, wenn er hilfsbereit und artig ist. Die Tigerente aus dem Kinderbuch von Janosch wiederum symbolisiert Schutzbedürftigkeit, aber auch Stärke. Die fantastischen Waldwesen des Traumzauberbaums zeichnet ihre Zartheit aus, die etwa in Ritualen wie allmorgendlichen „Küsschen“ zum Ausdruck kommen. Zugleich geht es in der Geschichte um das Zurückstellen eigener Bedürfnisse zugunsten einer Gemeinschaft, die dann gefährdet sei, wenn Einzelne sich vermeintlich zu viel herausnehmen – im Gegensatz zur Zartheit ein klassisches Erziehungsmotiv totalitärer Regime, also derer, deren Herrschaft darauf gründet, sich tatsächlich zu viel herauszunehmen.

Namenspatronat
Vereinzelt finden sich Namenspatronen, von denen allein Maria Montessori einen naheliegenden Bezug zur Pädagogik der frühen Kindheit hat. In ihrer Pädagogik ist das Kind „Baumeister seines Selbst“, das durch didaktische Materialien geleitet wird. Auch Anne Frank findet sich unter den Kitanamen. Das Tagebuch der verfolgten Jüdin, die mit dreizehn Jahren im Konzentrationslager Bergen-Belsen ermordet wurde, zählt heute zur Weltliteratur. Die große Präsenz des Namens verweist zugleich auf all die von Nationalsozialisten ermordeten Kinder, deren Namen heute niemand mehr erinnert. Wird der Name gewählt, weil Anne Frank als geeignete Identifikationsfigur für Kinder angesehen wird? Welche Zuschreibungen erfährt sie durch heutige Erwachsene? Die Namenswahl wirft zugleich die Frage auf, inwiefern auch Kitas als Orte deutscher Erinnerungs- und Gedenkkultur angesehen werden können. Männliche Namenspartonen sind zum Beispiel Theodor Fontane und Albert Einstein. Der eine ein Dichter, der andere ein Physiker mit dem Ruf eines Genies.

Haus und Gemeinschaft
Der Pädagoge Johann Heinrich Pestalozzi schrieb 1799 in seinem Stanser Brief über die Bedeutung des Gemeinschaftssinns. Er wollte, dass die Kinder wie Geschwister „in einer großen Haushaltung“ zusammen sind. Pestalozzis Gemeinschaftsstreben innerhalb der Einrichtung und zwischen den Kindern scheint in den Namen der Kindertageseinrichtungen zu überdauern. Das Haus taucht reihenweise auf: Kinderhaus, Zwergenhaus, Baumhaus, Ein Haus für fröhliche Kinder, Traumzauberhaus und so fort. Doch auch Wörter wie Nest, Bau, Kiste, Villa, Burg, Insel, Land und Reich finden sich häufig. Wie das Haus symbolisieren sie Abgrenzung nach außen ebenso wie Schutz und Sorge nach innen.

Während diese Namen auf ein Gebäude oder Territorium verweisen, stehen andere für eine besondere Organisationsform der Gemeinschaft: die Bande, die eine größere Zahl Kinder bezeichnet. Im Kontext einer Kindertageseinrichtung schwingen hier Attribute wie frei, wild und selbstbestimmt mit. Entsprechend lesen wir von der Milchzahnbande, Hummelbande, Spatzenbande oder auch der Räuberbande

Gemeinsam im Pradies
Eine besondere Variante des Haus- und Gemeinschaftsthemas sind Wörter, die erkennbar mit Fröbels eingangs zitierter Idee des Kindergartens als das „Kindern wieder zurückgegebene und gegebene Paradies“ verbunden sind: Igelgarten, Zwergenparadies oder Kinderoase. Hier erscheint die Kita als idealer Ort, ja Zufluchtsort, der Erholung und von Widersprüchen frei zu sein verspricht; Paradies und Oase verkörpern die Ausnahme, den Ort jenseits der unerfreulichen Regel. Folgerichtig scheint allerorts die Sonne: Sonnenkinder, Sonnenklecks, Sonnenbrunnen, Sonnenkäfer und Sonnengarten. Auch die zahlreichen Referenzen auf Tiere und Pflanzen könnten als Inventar des Fröbel´schen „Garten-Paradieses“ verstanden werden, in dem Ameisen, Tausendfüßer, Spatzen, Marien- und andere Krabbelkäfer, Raupen, Mäuse, Schnecken, Schwalben, Füchse neben Bäumchen, Sonnen- und Pusteblumen auftreten. 

Verkleinerung und Ambivalenz
Zahlreiche Namen arbeiten mit Verkleinerungsformen. Neben Zwergen und Wichteln zeigen sich diese vor allem in der Auswahl kleiner Tiere, die zuweilen zusätzlich noch verkleinert werden: Küken, Kleine Kaulquappen, Häschen. Auch Name wie Sternchen, Klecks, Klitzeklein, Krümel und Gerne Groß gehören in diese Kategorie. Auch Knirpse, Strolche, Freche Früchtchen, Naseweis und Pfiffikus bedienen sich dem Motiv des Kleinen, weisen darüber hinaus jedoch eine ambivalente Wortbedeutung und Wortgeschichte auf, die sich abermals zwischen abwertend, spöttisch und scherzhaft bewegt. Die pädagogisch geforderte „Augenhöhe“ stellt sich in diesen Wörtern jedenfalls nicht her.

Bildungsanspruch und Exploration
Zuletzt sollen jene Namen Beachtung finden, die den Bildungsanspruch der Kindertageseinrichtungen verweisen. Dabei ist Welt die gängige Bezugsgröße: Weltentdecker, Farbenwelt, Bunte Kinderwelt oder auch Erlebniswelt. Es fällt auf, dass Welt in diesen Beispielen mal die Gesamtheit der zu entdeckenden Phänomene (Weltentdecker), mal eher einen in sich geschlossenen Lebensbereich (Kinderwelt, Farbenwelt, Erlebniswelt), zu repräsentieren scheint, was daran erinnert, dass die in und durch formale Bildungsinstitutionen zu entdeckende Welt in erster Linie die Welt der Bildungsinstitutionen ist. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Das zeigt sich besonders im Namen der Kita Meilenstein. Doch auch die explorativen Fähigkeiten der Kinder finden sich in den Namen wieder, verkörpert als Kleine Entdecker, Kinder-Garten-Detektive, aber auch Tausendfühler: eine Würdigung des sinnlichen Weltzugangs. 

Resümee
Die hier vorgestellten Elemente lassen sich nicht genau voneinander abgrenzen und ergeben häufig erst im Zusammenspiel einen Kita-Namen: Entdeckerburg, Zwergenbäumchen, Spatzenvilla – eine Aufzählung, die sich beliebig lang weiterführen ließe. Bei alledem fällt auf, dass die Erwachsenen in den Einrichtungen, die pädagogischen Fachkräfte, in den Namen nicht sichtbar sind. Vielmehr signalisieren sie, Kindertageseinrichtungen seien Orte der Kinder in dem Sinne, dass sie den Kindern gewidmet, die Organisationsformen jedoch auch von Kindern bestimmt sind. Namen von Kindertageseinrichtungen sind interessante Zeugnisse einer frühpädagogischen Sprachkultur, in der Bilder des Kindes und institutionelles Selbstverständnis eng miteinander verbunden sind. Scheinbar gehören Praktiken der Benennung ins Feld der Pädagogik der frühen Kindheit. Die Kita-Namen geben Anlass zur Selbstbefragung: Welche Benennungsmotive gibt es und wie lässt sich deren Wandel beschreiben? Welches Wissen ist diesen Motiven implizit? Wie werden Gespräche über (Um-)Benennungen auf Verwaltungs-, Träger und Teamebene geführt? Welches Bild vom Kind und welches Verständnis der eignen Arbeit möchte meine Kita vermitteln und inwiefern kann ein Einrichtungsname dafür geeignet oder eben auch ungeeignet sein? Und sollte ein Einrichtungsname unter Beteiligung der Kinder gesucht und beschlossen werden?  Einen Versuch ist es allemal wert. 

Literatur

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